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Ich möchte hier berichten über Themen wie Energiearbeit, Reiki, Meditation, Psychologie und menschliches Verhalten und meine "Experimenten" und Erfahrungen dazu.

Ich wünsche Euch interessante Anregungen und freue mich auf nette Kommentare.

Montag, 24. Januar 2011

Das Leben leben

Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema "Sinn einer Krankheit" und "sekundärer Krankheitsgewinn". "Was?", wirst Du jetzt sagen, "Was soll denn eine Krankheit für einen Sinn haben oder etwa noch ein Gewinn sein?".

Viele, die schonmal länger oder schwerer krank waren, machen unbewusst oder bewusst die Erfahrung, das es irgendwie auch etwas Positives hat, krank zu sein. Beispielsweise, weil man umsorgt wird, weil man weniger Verantwortung tragen oder weniger Entscheidungen treffen muss, weil Mensch sich plötzlich kümmern oder zeigen, das man ihnen wichtig ist, weil man einige Dinge nicht mehr tun oder perfekt erledigen muss, weil andere auf einen Rücksicht nehmen.

Die meisten trauen sich nicht, sich das einzugestehen bzw. finden diese Gedanken ganz schrecklich und vielleich hindern sie auch am gesund werden, wenn man sich darin einrichtet.

Oftmals bringt uns eine Krankheit dazu, nochmal anders über das Leben nachzudenken, uns neu auszurichten, uns zu trauen, endlich mal nein zu sagen oder an sich zu denken oder sich etwas Gutes zu tun.

Ich selber habe das zumindest gerade an mir erfahren und ich finde es erstaunlich, welche neuen Erkenntnisse man gewinnen kann, wenn man neugierig ist und sich selbst erforscht. Es ist aus meiner Sicht sehr wichtig, sich nicht in eine Krankheit fallen zu lassen sondern mit und an ihr zu arbeiten - auf welchem Wege auch immer.

Seid neugierig und erforscht die psychologischen und energetischen Ursachen Eurer Krankheit. Hilfestellung dazu gibt es genug. Und manchmal muss man nur ein bißchen tiefer bei sich graben (vielleicht nach einem Impuls aus einem Buch beispielsweise von Rüdiger Dahlke oder Luise L. Hay) und über das Thema sinnieren. Meist kommt man nicht auf den ersten Blick darauf, was auch logisch ist, da man das Thema so weit weggeschoben und tief verbuddelt hat, das es ggf. erstmal total obskur erscheint. Aber es ist wichtig, sich diese Gedanken zu machen um das zugrundelegende Thema aufzulösen.

Man sagt, dass bei einer schweren Erkrankung wie z.B. Krebs ein Schock, ein Trauma ca. 6-18 Monate vor dem Ausbruch der Krankheit vorlag. Also schaut nach, ob es in diesem Zeitraum ein oder mehrere Ereignisse gab, die Euch aus der Bahn geworfen haben oder Euch aus der Bahn geworfen hätten, wenn Ihr es zugelassen hättet.

Aber es muss nicht immer so heftig sein. Es reicht schon, wenn man z.B. jahrelang nur für andere da war, sich immer zurückgenommen oder sich überarbeitet hat, so dass der Körper seine Auszeit fordert.

Ist man krank, sollte man sich fragen:
Was will mir die Krankheit sagen (eigentlich immer, dass ich bislang auf einem falschen, mir nicht gut tuenden Weg bin und etwas ändern sollte)?
Was sollte ich ändern (meist stecken dahinter Dinge wie sich selber mehr lieben, Grenzen aufzeigen, sich entspannen, authentisch sein, seine Meinung sagen)?
Was sollte ich mir endlich mal erlauben?
Was begeistert mich? Worauf sollte ich meinen Fokus richten?

Auch oben angesprochene Gedanken zum sekundären Krankheitsgewinn können einen Wink geben. Wenn ich denke "Oh, irgendwie ist das auch ganz nett, so umsorgt zu werden." dann habe ich vorher vielleicht versucht, immer alles alleine zu machen, keine Hilfe angenommen und nicht gemerkt, dass ich mich auch gerne mal hätte fallen lassen statt immer alles im Griff zu behalten.

Und jetzt frage ich mich, warum die meisten von uns so lange warten, bis eine Krankheit sie zwingt, an sich zu denken und lange aufgeschobene Dinge oder Veränderungen endlich in Angriff zu nehmen? In einer Gesundheitszeitschrift stand dazu, dass es für unser Gehirn anstrengender und ein hoher Energieverbrauch ist, neue Wege zu gehen, so dass es lieber die alten Wege geht und einen kleinen Aufstand macht, wenn man versucht, etwas zu ändern.

Ich kann mir und anderen nur raten und wünschen, regelmäßig nach innen zu horchen, sich um sich selbst zu kümmern, zu erkennen was mit gut tut und dies zu tun und zu erkennen, was oder wer mir nicht gut tut und die Situation zu ändern. Jahrelanges Ignorieren und Durchhalten führen zu Krankheit. Und wenn man dann die Erkenntnis darüber gewonnen und sich geändert hat, fragt man sich, wie man nur so lange so weiter machen konnte und wieviel Zeit man mit seiner eigenen Verdrängungstaktik verloren hat.

Also auf geht`s. Wenn Euch etwas sehr bedrückt, erforscht die Ursache und geht das Thema an. Wartet nicht, bis Ihr krank seid und dazu gezwungen werdet.

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